Sexuelle Grenzverletzungen unter Schüler*innen (Peer-to-Peer)
Erkennen I einordnen I sensibel handeln
Sexuelle Grenzverletzungen zwischen Schüler*innen stellen Schulen vor große Herausforderungen. Oft handelt es sich nicht um klar erkennbare Übergriffe, sondern um ambivalente Situationen: ein neugieriger Kommentar, eine Grenzüberschreitung auf dem Pausenhof, ein belastetes Kind, das selbst andere verletzt.
Was darf noch als Teil sexueller Entwicklung verstanden werden und wo beginnt übergriffiges Verhalten? Wie kann Schule sicher reagieren, wenn Kinder oder Jugendliche untereinander grenzverletzend handeln? Und wie gelingt ein professioneller Umgang mit betroffenen Schüler*innen, grenzverletzendem Verhalten und besorgten Eltern, ohne vorschnelle Zuschreibungen oder Bagatellisierung?
Diese Fortbildung bietet Raum für Reflexion, Klärung und Handlungssicherheit. Sie unterstützt Schulen dabei, sexuelle Übergriffe unter Gleichaltrigen frühzeitig zu erkennen, pädagogisch einzuordnen und traumasensibel zu begleiten. Im Fokus steht ein klarer, schützender Umgang mit allen Beteiligten. Ohne Stigmatisierung, dafür mit Haltung und Struktur.
Inhalte der Fortbildung (u. a.):
- Entwicklungspsychologische Einordnung sexueller Verhaltensweisen
- Unterscheidung zwischen Neugier, Grenzverletzung und Übergriff
- Reflexion eigener Grenzen, Werte und Haltungen
- Gesprächsführung mit betroffenen und grenzverletzenden Schüler*innen
- Einbindung in schulische Schutzkonzepte
- Zusammenarbeit mit Eltern und Fachkräften
Ob Grundschule, Sekundarstufe oder Förderschule. Diese Fortbildung wird individuell auf die Schulform und den Unterstützungsbedarf des Kollegiums zugeschnitten.
Sie wünschen sich mehr Sicherheit im Umgang mit sexuellen Grenzverletzungen unter Schüler*innen? Ich berate Sie gern zu einer passgenauen Fortbildung für Ihr Kollegium!
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