Herausforderndes Verhalten verstehen und begleiten 




"Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm erlauben, sich zu offenbaren."

(Maria Montessori)


 

Teamfortbildungen zu herausforderndem Verhalten von Kindern und Jugendlichen

 für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe 

Meine Sichtweise auf herausforderndes Verhalten

Der Alltag von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist geprägt von erschwerten Arbeitsbedingungen, die oft an die Grenzen der Belastbarkeit führen. Herausforderndes Verhalten von Kindern und Jugendlichen kann dabei eine zusätzliche Hürde darstellen, die den pädagogischen Alltag erschwert. Doch solches Verhalten ist oft ein Ausdruck tieferliegender Bedürfnisse und verdient es, verstanden zu werden.
In dieser zwei-bis dreitägigen Fortbildung lernen Sie, die Botschaften hinter herausforderndem Verhalten zu entschlüsseln und Handlungsalternativen zu entwickeln, um erlernte Verhaltensweisen positiv umzulenken. Dabei werden die Grundlagen der systemischen Sichtweise und der gewaltfreien Kommunikation vermittelt, die auf Wertschätzung und Bedürfnisorientierung basiert. Diese Ansätze helfen nicht nur, die Perspektive des Kindes besser zu verstehen, sondern stärken auch die Zusammenarbeit im Team und mit den Familien.
Besonderen Wert lege ich grundsätzlich auf den Austausch im Team: Die gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Reflektieren stärken Professionalität und tragen zu einem konstruktiven und positiven Arbeitsklima bei. Theoretische Inputs und praktische Übungen bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, neue Sicherheit zu erwerben..
Gemeinsam werden Sie die Herausforderungen des Arbeits-Alltags mit mehr Gelassenheit und Verständnis begegnen. Da die Kinder mit denen Sie arbeiten in der Vergangenheit häufig besonders herausgefordert wurden, liegt mein Schwerpunkt auch immer in einer traumasensiblen und bindungsorientierten Sichtweise.

Über uns

Herausforderndes Verhalten in der Jugendhilfe

Systemisch verstehen I traumasensibel begleiten I klar kommunizieren

In der Jugendhilfe erleben Fachkräfte regelmäßig herausforderndes Verhalten: Wutausbrüche, Rückzug, Eskalationen, Regelbrüche. Doch hinter diesen Verhaltensweisen stehen oft Schutzmechanismen, die aus traumatischen Erfahrungen, bindungsunsicheren Prägungen oder unerfüllten Grundbedürfnissen resultieren. Diese Fortbildung lädt dazu ein, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern es als Ausdruck innerer Prozesse zu verstehen – und professionell darauf zu reagieren.


Inhalte der Fortbildung

  • Systemische Perspektiven: Verhalten im Zusammenhang mit Familiensystemen, Rollenmustern und Beziehungsdynamiken erkennen
  • Traumasensibilität: Reaktionen deuten als Schutzstrategien – mit Sicherheit und Beziehung begleiten
  • Biografische Reflexion: Eigene Trigger, Muster und Prägungen erkennen – und im Berufsalltag gut damit umgehen
  • Gewaltfreie Kommunikation (GFK): Sprache als Mittel für Verbindung, Klarheit und respektvolle Beziehung
  • Praktische Handlungsstrategien: Struktur und Sicherheit bieten, Deeskalieren, neue Beziehungserfahrungen ermöglichen
  • Fallarbeit & kollegialer Austausch


Ziele der Fortbildung

  • Kinder und Jugendliche besser verstehen und wirksam begleiten
  • Eigene Reaktionsmuster erkennen und regulieren
  • Handlungsfähigkeit in schwierigen Situationen stärken
  • Eine respektvolle, klare und zugleich schützende Haltung im Berufsalltag etablieren
  • Mehr Sicherheit und Wirksamkeit im Kontakt mit herausforderndem Verhalten erleben


Für wen ist diese Fortbildung?

Für Fachkräfte der stationären und ambulanten Jugendhilfe, die Sicherheit im Umgang mit eskalierendem oder grenzüberschreitendem Verhalten suchen – und dafür sowohl ihr Fachwissen als auch ihre Haltung stärken möchten.


Interessieren Sie sich für die Fortbildung zum Umgang mit herausforderndem Verhalten? Ich freue mich auf Ihre Anfrage und melde mich zeitnah bei Ihnen.