Systemische Elternarbeit in der Jugendhilfe
"Die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Erziehern entscheidet über den Erfolg der pädagogischen Arbeit mit dem Kind."
(Jesper Juul)
Teamfortbildungen zur gelingenden Erziehungspartnerschaft aus systemischer Sicht
für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Meine Sichtweise auf gelingende Familienarbeit
Die systemische Arbeit betrachtet den Menschen immer in Wechselwirkung mit seinem sozialen Umfeld.. In pädagogischen Einrichtungen, treffen verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten Erziehungsstilen, Werten, Normen und Prägungen aufeinander.
Der systemische Ansatz bietet wertvolle Werkzeuge, um aktuelle Herausforderungen lösungsorientiert zu begegnen.
Neben diesen "Werkzeuge" spielt immer auch die eigene Haltung eine sehr zentrale Rolle.
Die Vermittlung von Haltung orientiert sich dabei an den menschlichen Bedürfnissen .nach:
Respekt, Empathie, Gleichwertigkeit, Anerkennung, Offenheit, Zugehörigkeit, Vertrauen und Verlässlichkeit.
Unter Einhaltung dieser Grundsätze kann die Basis für menschliche Beziehungen, ob im privaten oder professionellen Kontext gelegt werden und gut gelingen.
Mit einer Haltung von Wertschätzung, kann in herausfordernden Situationen die Verbundenheit gehalten und gelingender Austausch ermöglicht werden
Auf diese Weise können positive Entwicklungen gefördert und die Vielfalt familiärer Strukturen gestärkt werden.
An diesen Zielen gemeinsam mit dem gesamten Team zu arbeiten, bietet nicht nur Einzelnen Sicherheit, sondern bringt auch das Team insgesamt nochmal auf andere Weise in Kontakt miteinander.
Über uns
Kooperation statt Konfrontation: Eltern verstehen, begleiten und einbinden
In der Jugendhilfe ist die Arbeit mit Eltern oft komplex. Viele Familien bringen belastende Erfahrungen, Misstrauen gegenüber Hilfeangeboten oder wiederkehrende Konflikte mit. Gleichzeitig sind Eltern zentrale Bezugspersonen – ihre Haltung, ihr Verhalten und ihre Geschichte wirken auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Hilfen, die mehr Sicherheit und Klarheit in der Elternarbeit gewinnen möchten. Wir werfen einen systemischen Blick auf Familienstrukturen, Bindungsmuster und Loyalitätskonflikte und erkunden, wie eine respektvolle, haltgebende und gleichzeitig grenzwahrende Beziehung zu Eltern gestaltet werden kann.
Inhalte
- Eltern als Teil des Systems verstehen
- Umgang mit Schuld, Scham und Widerstand
- Sprache als Brücke – traumasensibel und klar kommunizieren
- Nähe und Distanz in der Elternarbeit
- Eigene Haltungen, Trigger und Ressourcen reflektieren
- Praktische Tools für schwierige Gespräche
Ziel ist eine Elternarbeit, die nicht belehrt, sondern begleitet und so Entwicklung bei allen Beteiligten ermöglicht.
Ich möchte mehr über die Fortbildung zur systemischen Elternarbeit erfahren. Treten Sie gerne in Kontakt mit mir!