Prävention und Intervention vor sexualisierter Gewalt in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
"Prävention ist der erste Schritt, um Kinder vor Missbrauch zu schützen. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und aktiv hinzuschauen.
— Johannes-Wilhelm Rörig, ehemaliger Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung.
Präventionsschulung für Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe Kinder vor (sexualisierter) Gewalt schützen.
Mein Zugang zu Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt
In der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt der Schutz vor sexualisierter Gewalt eine zentrale Rolle. Mitarbeitende in Wohngruppen sind enge Bezugspersonen für Kinder, die ihnen ihre Freuden, aber auch Ängste und Sorgen anvertrauen. Gerade durch die hohen Fallzahlen an erlebter (sexueller) Gewalt, die Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen erlebt haben, entstehen besondere Herausforderungen, die eine Auseinandersetzung mit Themen wie Nähe, Distanz und Prävention von Gewalt erfordern.
Diese 1-3 tägige Präventionsschulung für Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe bietet praxisnahe Einblicke in folgende Themenbereiche.
Inhalte der Fortbildung
Sexueller Missbrauch gemäß Strafrecht (§176 StGB)
> Was wird unter sexuellem Missbrauch von Kindern verstanden?
Daten und Fakten zum Thema Kindesmissbrauch
> Zahlen/ Daten/ Fakten
> Strategien von Täter*innen.
Umgang mit Nähe und Distanz:
> Wo liegen die Grenzen der pädagogischen Arbeit?
Erkennen von Missbrauch
> Welche Signale geben Kinder und Jugendliche?
> körperliche Befunde und andere mögliche Anzeichen.
Handlungskompetenzen im Krisenfall
> Wie reagieren bei einem Verdacht?
> Die eigene Rolle
Prävention im Gruppen-Alltag
> Umgang mit Grenzverletzungen
> Materialien und Methoden
> Elternarbeit
Vorteile
Schutz der Kinder und Jugendlichen
> Warnsignale erkennen und potenzielle Gefahren verhindern,
Handlungssicherheit für Fachkräfte
> Sicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen und Grenzverletzungen.
> angemessene Reaktionsstrategien.
Stärkung des Vertrauens
> Präventionsarbeit stärkt Vertrauen der Eltern
> Sichtbar machen des aktiven Kinderschutzes.
Förderung von Respekt und Grenzbewusstsein
> Kinder lernen Umgang mit eigenen Grenzen und Grenzen anderer.
> Dient der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbehauptung.
Langfristige Prävention
> Kultur der Achtsamkeit entwickeln
> Schaffung eines sicheren Umfeldes
> Einrichtungen als sicher Raum.
Methoden
Die Fortbildung ist so konzipiert, dass methodisch abwechslungsreich gestaltet ist.
Folgende Elemente wechseln einander ab:
- fachlicher Input
- Selbstreflexion
- Fallarbeit
- Kleingruppenarbeit
- Beratungsstellenlandkarte erstellen
- ....
Rahmenbedingungen
Die Fortbildung ist auf 1-3 Tage ausgerichtet.
Sie werden merken, wie wohltuend es ist, an diesen wichtigen Themen im Team in Ruhe und gemeinsam zu arbeiten. Die Fortbildung wird dazu beitragen, dass Sie auch über diese Thema hinaus in Ihrem Arbeitsalltag von den Haltungen, Herangehensweisen und dem Blick auf schwierige Situationen profitieren können.
Sie möchten Ihr Team zu sexualisierter Gewalt und Schutzkonzepten fortbilden oder wünschen sich fachliche Begleitung in einem sensiblen Fall? Schreiben Sie mir gerne. Ich begleite Einrichtungen fachlich fundiert, traumasensibel und mit Blick für Ihre konkreten Herausforderungen vor Ort.
Ich melde mich zeitnah und diskret bei Ihnen zurück.
Ihre Anfrage wird selbstverständlich vertraulich behandelt.