Schutzkonzeptentwicklung

 
Schutzkonzepte sollen dazu beitragen, Institutionen und Einrichtungen, die mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen arbeiten, zu einem sicheren Ort zu machen. Dieses Ziel ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine Aufgabe, die von elementarer Bedeutung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt ist. Ein im Alltag gelebtes Schutzkonzept stellt ein Qualitätsmerkmal einer jeden Institution dar.

Schutzkonzeptentwicklung für Schulen 

Verpflichtend bis 2027 und sinnvoll jetzt!

Schutzkonzepte sind mehr als ein Formular. Sie sind ein Signal:
Wir übernehmen Verantwortung – für unsere Schüler*innen und für die Menschen, die mit ihnen arbeiten.
 
Hier finden Sie Angebote zur Prozessbegleitung und Fortbildung rund um die Entwicklung von Schutzkonzepten an Schulen – orientiert an den Vorgaben, aber immer nah an Ihrer Realität vor Ort.
 
Ich arbeite traumasensibel, praxiserprobt und verbindend – mit Blick auf Haltung, Strukturen und Sprache.

Mein Ziel
Schutzkonzepte, die wirksam, alltagstauglich und lebbar sind.

 

Warum ein Schutzkonzept wichtig ist 


  • Es schafft Handlungssicherheit für das Kollegium im Krisenfall
  • Es bietet Kindern und Jugendlichen Orientierung und Sicherheit
  • Es hilft, Grenzverletzungen frühzeitig zu erkennen und einzuordnen
  • Es stärkt die Zusammenarbeit zwischen Schule, Jugendhilfe und Eltern
  • Es fördert eine Schulkultur des Hinsehens und Vertrauens


Ablauf der Schutzkonzeptentwicklung an Schulen  

Schutzkonzepte gelingen nicht auf Knopfdruck – sie brauchen Struktur, Beteiligung und Klarheit. Ich begleite Schulen Schritt für Schritt – mit Blick auf die gesetzlichen Anforderungen, aber vor allem auf die gelebte Praxis.
Hier finden Sie einen typischen Ablauf einer Schutzkonzeptentwicklung – individuell anpassbar auf Schulform, Teamgröße und Entwicklungsstand.

Auftakt & Auftragsklärung 

Klärung: Wo steht Ihre Schule aktuell?

  • Wer ist beteiligt? (Steuergruppe, Leitung, Kollegium)
  • Zieldefinition & Planung der nächsten Schritte

Grundlagen & Haltung 

 Input zu Kinderschutz, sexualisierter Gewalt, Partizipation und Prävention

  • Reflexion der eigenen Haltung & Sprache im Kollegium
  • Einführung in traumasensible Schutzarbeit 

Bausteine des Schutzkonzepts

  •  Risikoanalyse & Schutzbedarf der Schule
  •  Grundlagenfortbildungen: Sexualität, sexualisierte Gewalt
  •  Verhaltenscodex / Interventionsplan
  •  Sexualpädagogisches Konzept
  •  Beteiligung von Schüler*innen und Eltern
  •  Integration in Schulprogramm und Qualitätsentwicklung 

Dokumentation und Umsetzung

  • Erstellung eines anwendbaren, lebbaren Schutzkonzepts
  • Checklisten, Formulierungshilfen, Abstimmungsprozesse
  •  Vorbereitung auf Evaluation & Verstetigung 

Für wen? 

  • Grundschulen, weiterführende Schulen und Förderschulen 
  • Steuergruppen, Präventions- und Schutzbeauftragte 
  • Schulleitungen und Kollegien, die auf dem Weg sind 

Was Sie erwarten können 

  • Unterstützung bei der Entwicklung oder Überarbeitung Ihres Schutzkonzepts
  • Moderierte Prozesse mit Beteiligung von Kollegium, Schüler*innen und Eltern
  • Fortbildungen zu Haltung, Sprache und Schutzauftrag
  • Elternabende und Informationsmaterialien

Formate der Fortbildung

Diese Fortbildung ist flexibel gestaltbar – abgestimmt auf Ihre Schule und Ihr Team:

  • als pädagogischer Tag / Studientag
  • als mehrmodulige Prozessbegleitung
  • als Online-Workshop oder Hybridformat
  • inklusive Materialpaket und Leitfäden zur nachhaltigen Verankerung 

Elternabende zur Schutzkonzeptentwicklung 

 

Eltern sind ein zentraler Teil jedes Schutzkonzepts – doch viele sind unsicher:
Was genau ist ein Schutzkonzept? Geht es um Kontrolle, um Misstrauen – oder um Vertrauen und Beteiligung?
Genau hier setzen meine Elternabende an: Sie schaffen Raum für Information, Austausch und gemeinsame Verantwortung.

Haben Sie Fragen?

Zielgruppe

Inhalte (Auswahl, individuell anpassbar)

Haltung & Durchführung


Varianten nach Schulform


Rahmenbedingungen

Verknüpfung mit weiteren Themen 

Diese Fortbildung lässt sich ideal kombinieren mit

  • Sexualisierte Gewalt erkennen & sicher handeln
  • Sexuell grenzverletzendes Verhalten unter Schüler*innen
  • Sexualpädagogisch sicher handeln – Schutzkonzepte stärken
  • Traumasensible Gesprächsführung mit Eltern
  • Selbstfürsorge im Kinderschutz – gesund bleiben im Helfen


Ich stelle auf Wunsch ein modulares Fortbildungsangebot für Ihre Schule zusammen. 

Sie möchten Eltern einbinden – ohne zu überfordern?
Ich berate Sie gern und gestalte ein passendes Format für Ihre Schule oder Einrichtung.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf – 

 📝 über das Kontaktformular,

 📞 telefonisch unter: 0163-6912246 
 📧 per E-Mail an: [email protected]..

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Buchbare Fortbildungen

Sie möchten nicht lange planen, sondern direkt loslegen?
Hier finden Sie meine aktuell buchbaren Fortbildungstermine rund um Kinderschutz und Schutzkonzepte in der Schule, online, praxisnah und traumasensibel. 

Sexualpädagogisch sicher handeln – Grundlagen, Haltung und Kommunikation im Schulalltag

Zweiteilige Online- oder Präsenzfortbildung für Lehrkräfte der Primarstufe & schulische Präventionsbeauftragte
 
Kindliche Sexualität ist Teil jeder Entwicklung – und gleichzeitig ein sensibles Thema im Schulalltag. Diese praxisnahe Fortbildung unterstützt Lehrkräfte und schulische Schutzbeauftragte dabei, sicher, sensibel und handlungsfähig zu bleiben, wenn Fragen oder Vorfälle rund um Sexualität und Grenzverletzungen auftreten.

Zielgruppe

  •  Lehrkräfte der Grundschule / Primarstufe
  •  Schulsozialarbeit, Schulleitung
  •  Schulische Steuergruppe / Schulische Kinderschutz- und Präventionsbeauftragte

Inhalte der Fortbildung

Modul 1 – Grundlagen & Haltung (3 Stunden):

  • Kindliche Sexualentwicklung im Primarbereich
  •  Entwicklungsangemessenes Verhalten erkennen
  •  Abgrenzung zu grenzverletzendem Verhalten
  •  Traumasensible Haltung & professionelle Nähe
  •  Rolle im Schutzkonzept der Schule


Modul 2 – Handlungssicherheit & Kommunikation (3 Stunden):

  • Umgang mit betroffenen Kindern im Schulalltag
  •  Kollegiale Fallreflexion & Teamkommunikation
  •  Gespräche mit Eltern sensibel und klar führen
  •  Krisenkommunikation & Meldewege im Schutzkonzept
  •  Transfer in den Schulalltag

Methodik

Die Fortbildung verbindet kurze fachliche Inputs mit interaktiven Methoden:

  •  Reflexionsübungen & Kleingruppenarbeit
  •  Kollegialer Austausch & Fallarbeit
  •  Transferaufgaben für die direkte Anwendung

 
Das Format eignet sich sowohl für Präsenz- als auch Online-Durchführung. 
Zwischen den Modulen besteht Gelegenheit zur Anwendung und Reflexion im Schulalltag.

Ziel der Fortbildung

Die Teilnehmenden gewinnen:

  •  Wissen über kindliche Sexualität & Grenzverletzungen
  •  eine reflektierte sexualpädagogische Haltung
  •  Handlungssicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen
  •  Gesprächskompetenz für Eltern- und Teamkommunikation
  •  Orientierung zur Integration in schulische Schutzkonzepte

Format, Dauer & Buchung

  • Zweiteiliges Format 2 × 3 Stunden Online


Name deiner Veranstaltung

Name deiner Veranstaltung

Präsenzfortbildung: Sexualpädagogik & Kinderschutz in der Schule

Professionelle Haltung, Handlungssicherheit & Schutz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlich

Diese dreitägige Fortbildung richtet sich an schulische Fachkräfte aller Schulformen. Ob Grundschule, Förderschule oder weiterführende Schule – Inhalte und Methoden werden zielgruppenspezifisch angepasst, um im schulischen Alltag wirksam und lebbar zu sein.


Ziele der Fortbildung

Diese  Fortbildung unterstützt schulische Fachkräfte dabei, mehr Sicherheit im Umgang mit kindlicher und jugendlicher Sexualität zu gewinnenm, insbesondere in Situationen, die irritieren, Grenzen verletzen oder einen Verdacht auf sexualisierte Gewalt auslösen.

Ziel ist es, sprachfähig zu werden in Gesprächen mit Schülerinnen, Eltern und Kolleginnen, die eigene professionelle Rolle im schulischen Schutzkontext zu klären und persönliche Grenzen sowie Nähe-Distanz-Verhältnisse bewusst zu reflektieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration sexualpädagogischer Inhalte in bestehende Schutzkonzepte, angepasst an die jeweilige Schulform.

Inhalte & Schwerpunkte je nach Schulform

Grundschule 

  • Kindliche Sexualität verstehen – entwicklungspsychologische Grundlagen
  • Abgrenzung zwischen neugierigem Verhalten und Grenzverletzung
  • Traumasensible Sprache in Klassensituationen und Elterngesprächen
  • Körpersprache, Schamgrenzen und Umgang mit körperlicher Nähe
  • Integration kindgerechter Schutzmaßnahmen im Schulalltag

Weiterführende Schule (Sekundarstufe I & II)

  • Pubertät, Selbstbestimmung und Grenzen – Sexualpädagogik im Jugendalter
  • Digitale Sexualität: Sexting, soziale Medien & Umgang mit Bildern
  • Gesprächsführung mit Jugendlichen in Konfliktsituationen
  • Prävention sexualisierter Gewalt und Verdachtsklärung
  • Schulweite Schutzstrukturen und Krisenteams stärken

Förderschule 

  • Sexualität bei Kindern und Jugendlichen mit kognitiven oder körperlichen Beeinträchtigungen
  • Einfache Sprache, Visualisierung & handlungsorientierte Methoden
  • Grenzwahrung und Unterstützungsbedarfe in besonderen Lebenslagen
  • Kooperation mit Eltern, Einrichtungen & externen Hilfesystemen
  • Schutzkonzepte inklusiv und barrierearm denken

 

Zeitmodell: Fortbildung für schulische Schutzkonzepte

Die 3-tägige Fortbildung kann je nach Bedarf der Einrichtung als kompakter Block oder verteilt über mehrere Wochen stattfinden. Beide Varianten bieten Raum für Reflexion, Austausch und Praxistransfer. Nachfolgend finden Sie zwei bewährte Modelle zur Auswahl. 
Eine weitere Möglichkeit ist es, sich als Einzelperson in die offen ausgeschriebene Fortbildung einzubuchen,

Variante A: 3-Tage-Block

  • Format: Mittwoch bis Freitag, jeweils 9:00–16:00 Uhr
  • Ideal für Teamfortbildungen mit pädagogischem Tag oder Studientag
  • Ermöglicht intensives gemeinsames Arbeiten und direkte Konzeptentwicklung

Variante B: 1 Tag pro Woche über 3 Wochen

  • Format: z. B. drei aufeinanderfolgende Donnerstage, jeweils 9:00–16:00 Uhr
  •  Ideal für Einzelanmeldungen oder schulische Fortbildungen mit geringerem Zeitblock
  •  Ermöglicht Transfer und Reflexion zwischen den Einheit

Variante C: Buchung der offenen ausgeschrieben Fortbildung

📩 Interesse oder Fragen?

Marburg & bundesweit buchbar 
Beide Varianten sind individuell buchbar. vor Ort oder in Marburg. Für Teams bieten ich abgestimmte Planung und interne Durchführung an.

Kindliche Sexualität braucht Schutz, Sprache und achtsame Erwachsene. Ich berate Sie gerne, in einem unverbindlichen Gespräch oder mit einem konkreten Vorschlag für Ihre Schule.

Nutzen Sie das Kontaktformular oder schreiben Sie mir direkt.

IngaFielenbach